Die Ausstellung und die Verwendung von Energieausweisen sind in der Energieeinsparverordnung (EnEV) geregelt.

Damit besteht die Pflicht für Immobilieneigentümer, beim Verkauf und bei der Vermietung von Gebäuden und Wohnungen Miet- und Kaufinteressenten einen Energieausweis für das Gebäude vorlegen zu können. Mieter und Käufer sehen damit, wie energieeffizient die Immobilie ist und mit welchen Heizkosten sie künftig rechnen müssen.

Der Verordnung zufolge können Vermieter und Eigentümer von Wohngebäuden mit mehr als vier Wohneinheiten zwischen dem Energieausweis auf Grundlage des berechneten Energiebedarfs oder des tatsächlichen Verbrauchs wählen. Dies gilt auch für Wohngebäude mit bis zu vier Wohnungen, wenn sie entsprechend dem Standard der Wärmeschutzverordnung von 1977 errichtet oder nachträglich entsprechend deren Vorgaben modernisiert worden sind. Der Bedarfsausweis muss für ältere Gebäude mit maximal vier Wohneinheiten ausgestellt werden, die den Anforderungen der Wärmeschutzverordnung von 1977 nicht genügen.

Die folgende Grafik gibt Ihnen einen Überblick: